Ethnologie
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Produktionen des Instituts

Seit 2000 sind im Rahmen verschiedener Seminare über 50 studentische Produktionen entstanden. Sie können die Filme jeweils eines Seminars gegen eine Schutzgebühr auf DVD erwerben. Wenden Sie sich hierzu an Dr. Julia Bayer: julia.bayer@ethnologie.lmu.de

Einige der Filme können Sie hier online sehen. Die meisten Produktionen sind aus rechtlichen Gründen zur Online-Sichtung leider nicht freigegeben.

16 - M.A. – Ethnologische Forschungspraxis – Schwerpunkt Film – SoSe 15, WS 2015/16

Seminarleitung: Dr. Julia Bayer

 

Ásatrú – die Wiederkehr der alten Götter? – Miriam Thaler – Island – 32'44''

Immer mehr Menschen in Island wenden sich der neoheidnischen Gemeinschaft "Ásatrú" zu, die sich auf die altgermanischen Göttinnen und Götter und Sagen beruft. Der Film folgt drei Protagonist_innen, die Mitglieder der Gemeinschaft sind und möchte anhand ihrer Beweggründe, Ásatrú beizutreten, verstehen, was diese Religion für so viele attraktiv macht.

Dentro de Babylon – Amon Schöppel und Sina Weber – Spanien – 39'56''

Zwei Studierende tauchen ein in den Alltag des abgeschiedenen spanischen Ökodorfes Matavenero, in die Atmosphäre eines Ortes, die neben Idylle auch von Spannungen unterschiedlicher Lebensentwürfe und Vorstellungen geprägt ist.

Deswegen bleibe ich – Alexandra Müller und Johanna Buse – Deutschland – 22'

Vier Porträts zeigen ausschnittsweise das Leben lateinamerikanischer Musiker in München – ihre Leidenschaft, Liebe und Einstellung zur Musik und zu ihrer neuen "Heimat".

Fencing Eden – Constanze Miller und Lea Weber – Deutschland – 22'

Es ist ein Ort der Zuflucht, der Ruhe und Selbstverwirklichung, aber auch ein Ort der Begegnung. In dieser Gartengemeinschaft beeindruckt vor allem der kulturelle Austausch, der dort tagtäglich praktiziert wird. Man setzt sich nach getaner Arbeit einfach auf ein Bierchen zusammen, man tauscht sich aus – von Erfahrungen über verschiedene Anbaumethoden bis zum Saatgut – und beim Grillabend gibt es Couscous, Bratwürste und vietnamesischen Klebereis. Urban Gardening im interkulturellen Kontext! Ein sphärischer, persönlicher Blick in eine zusammengewürfelte Gemeinschaft mit einer geteilten Leidenschaft.

Nichts da außer das Leben – Lorenz Jahn – Deutschland – 17'12''

Bergsteigen ist weitaus mehr als nur das Wandern durch eine schöne Landschaft. Die filmische Collage aus bewegten Bildern und Fotografien gibt Einblicke in die Gedankenwelt von Bergsteigern_innen und zeigt wie die körperlichen und sensorischen Wahrnehmungen, die Atmosphären und die (soziale) Ästhetik der Bergwelt deren Handeln, Denken und Empfinden beeinflusst.

Und ich möcht hier nich' weg – Josefine Kroll – Deutschland – 15'30''

Ein essayistischer Film über die Bedeutung von Heimat im Ruhrgebiet des Strukturwandels. Sechs Ruhrgebietler erzählen über ihre Heimat. Die Protagonisten reflektieren Klischees, den Strukturwandel in der Region und persönliche, teils sinnliche, Wahrnehmungen. Begleitet werden diese oft positiven Erzählungen von einer Videocollage, die zum Teil antagonistisch den Blick auf das Ruhrgebiet zeigt, so wie es einem zunächst mit fremdem Blick erscheinen kann.

Ruhrgebiet – Atmosphäre(n) & Identität(en) – Ilka Wißing – Deutschland

Fotografien und Interviews aus dem Ruhrgebiet – umgesetzt als Website.

 

15 - M.A. – Ethnologische Forschungspraxis – Schwerpunkt Film –
WS 14/15, SoSe 15

Seminarleitung: Dr. Julia Bayer


Smart Subjects and their Gadgets - Gerhard Schönhofer - Indien - ca. 25'

Neue Technologien, mobiles Internet und soziale Medien verändern und prägen die Lebenswelten der Menschen weltweit. In „Smart Subjects and their Gadgets“ folgt der Filmemacher unter anderem einer frischgebackenen Smartphone-Besitzerin durch Neu Delhi und vermittelt Einblicke in die Veränderungen, die durch den neuen ständigen Begleiter im Leben der Protagonistin entstehen. Interviews mit einem Fotografen, einem Werbefachmann, der Besuch einer studentisch organisierten Selfie-Ausstellung sowie Streifzüge durch die Grünanlagen und den größten Elektrowaren-Basar der indischen Hauptstadt kontextualisieren die gewonnenen Einblicke.

Assembly Line - Dimona Stöckle - Deutschland - 24'

Maschinen, Menschen und Steine in einer staubigen, lärmenden Landschaft. Der meditative Film berichtet auf eindringliche Weise von den alltäglichen Abläufen in einer bayrischen Fließbandanlage.

Über den Mut, sich der Zukunft zu stellen - Sophie Demeter - Deutschland - 23'

„Wie stellst Du Dir deine Zukunft vor? Möchtest Du sie selbst gestalten? Wenn ja, wie?“ Die Seminarwoche „Perspektiven bilden“ bietet jungen Menschen einen Raum, sich mit Fragen ihrer eigenen Zukunft und der Zukunft der Welt auseinanderzusetzen. In diesem Rahmen gibt der Film-Workshop Deine Zukunftsvisionen als Film vier jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Vorstellungen, Träume und Ängste in Bild und Ton auszudrücken. Der Dokumentarfilm begleitet diese jungen Menschen in der Themenfindung, der Gestaltung und der Umsetzung ihrer Filmprojekte. Was sagen die zwei entstandenen Videos über eine junge Generation aus, auf der eine große Zukunftsverantwortung lastet?

Natürlich nackt - Verena Neumair - Deutschland - 15'30

Die Kleider abzulegen bedeutet für die Mitglieder der Nacktsportgruppe von Alex auch, den Alltagsstress abzulegen. Denn ohne Kleidung stehen andere Dinge im Vordergrund: Die Sonne, das Wasser, das Spüren des Windes direkt auf der Haut – und so zu sein, wie der Mensch von Natur aus ist, nämlich nackt.

14 - B.A. – Ethnologische Forschungspraxis – Schwerpunkt Film –
WS 13/14, SoSe 14

Seminarleitung: Madeleine Dallmeyer

Grenzsequenz

Lorenz Jahn, René Karsch, Dimona Stöckle, Sarah Maier, Nadya Grundke-Boteju – Deutschland – 26'

Ein experimentelles künstlerisch-ethnographisches Filmprojekt. Eine sinnlich-ästhetische Reise in die Welt des „Rave“. Der Dokumentarfilm begleitet zwei Münchner DJs einen Abend lang, folgt ihnen auf eine Technoparty in ein Münchner Kellergewölbe. Die sinnlichen Eindrücke, die sich auf der Technoparty bündeln – das Zusammenspiel von Sound, Licht und körperlicher Bewegung – stehen filmisch im Mittelpunkt. Der Zuschauer begibt sich gemeinsam mit den DJs auf eine „technoide Reise“, fühlt sich ein in das Zusammenspiel von Ravern und DJs, bis die Party langsam ihren Höhepunkt erreicht… Eine Collage aus halluzinatorisch-ästhetischen Sequenzen, experimentellen Kameraperspektiven, bewegt subjektiven Bildeindrücken und eindringlichen Soundmontagen macht die Atmosphäre der Party erfahrbar. Das filmische Erlebnis wird für den Zuschauer zu einer ganzheitlichen Erfahrung, lädt dazu ein, vollkommen und mit allen Sinnen in die „fremde“ Lebenswelt – die Welt der DJs – einzutauchen.

SITZ! PLATZ! AUS!

Miriam Jost und Laura Kuen – Deutschland – 34'

Die Straßen in Bayerns Hauptstadt sind bevölkert von großen und kleinen, zierlichen oder bulligen, langhaarigen oder geschorenen Vierbeinern, die das bunte Treiben der Stadt noch etwas lebhafter machen. Auch das Geschäft um Herrchens Liebchen boomt: Hundesalons, Boutiquen, Hotels, Therapeuten und Ärzte sprießen derzeit immer mehr aus dem Boden. Doch was passiert, wenn das Körbchen plötzlich leer bleibt? Auf zarte, aber auch humorvolle Art und Weise versuchen zwei Münchner Studentinnen sich dem schwierigen Thema der Trauer über den Verlust des eigenen Haustieres anzunähern. Dabei gibt es neben allerlei Skurrilitäten auch intensive, emotionale Momente, die zeigen, wie eng der Hund als Begleiter in das Leben der Besitzer eingebunden ist. Ob Urne, Einzel- oder Sammeleinäscherung, das Grab im Garten oder die Körperbeseitigungsanlage - am Ende steht ganz klar das gegenseitige Verständnis und die Toleranz für alle Spielarten der Trauer im Vordergrund.

Die Philosophie der ganzen Menschheit

Sharon Hertel, Carmen Mayr und Lisa Rieger

Dauer: 16:53 Min.

Was bedeutet Spiritualität, wie wird sie gelebt und welche Rolle nimmt sie im Leben ein? Der Film "Die Philosophie der ganzen Menschheit" geht diesen Fragen nach und nimmt den Zuschauer mit auf eine meditative Reise zwischen Realität und Imagination. Sinnliche Rituale werden vollzogen, eine Heilerin erklärt ihre Arbeit mit unsichtbaren Helfern, und Teilnehmer einer spirituellen Medialitätsausbildung gewähren Einblicke in meist als ungewöhnlich empfundene Lebenswelten.

Anmerkung: Wegen Ungeklärter Rechtslage darf der Film nicht öffentlich gezeigt werden!

Ephimeron (working title)

Milena Krmek, Camille Tricaud und Sophia van Vügt

Der Film "Ephimeron" (working title) ist eine filmische Untersuchung des Atmosphärischen des urbanen Lebens in Exarchia, einem Stadtteil Athens. Dieser besondere Ort wird auf symbolischer Ebene erfasst um somit einen „Vorstellungsraum“ für das Publikum zu evozieren. Unser Forschungsgegenstand wird auf diversen Ebenen erlebbar gemacht um ein Sinnganzes zu ergeben. Mit neugierigem Blick folgt der Film der Frage, was die gelebte Eigenart dieses Stadtteils ausmacht und warum er so ist und nicht anders?

Anmerkung: Der Film konnte nicht fertiggestellt werden.

13 – M.A. – Schwerpunkt Visuelle Ethnologie – SoSe 13, WS 13/14

Seminarleitung: Julia Bayer und Madeleine Dallmeyer

Vor unserer Haustür

Marie Telschow – Deutschland – 2014 – 8'

Vor unserer Haustür, mitten im öffentlichen Land, dort wo wir heute nichtsahnend von A nach B gehen, dort hat das Grauen des Holocaust begonnen. Hier wurden Menschen beschimpft, erniedrigt, gedemütigt und schließlich aus ihren Häusern gerissen. Dieses Grauen steigerte sich bis ins Unermeßliche, ins Unvorstellbare und ins Unbegreifliche. Der Film thematisiert die Debatte um das Holocaust-Mahnmal „Stolpersteine“, das per Beschluß des Stadtrats in München verboten worden ist. In dem Film kommen Gegner und Befürworter des Denkmals zu Wort. "Vor unserer Haustür" ist ein Versuch sich in diesen Streit um das Erinnern einzufühlen um dabei die unterschiedlichen Meinungen und die Befindlichkeiten der Betroffenen zu verstehen.

Lang leben die Revolutionärinnen

Gulnaz Jamalzahie – Deutschland/Schweden – 2015

Was bleibt, wenn die Revolution zum historischen Ereignis geworden ist, aber die Revolutionärinnen weiterleben? Dieser Frage geht der Film „Lang leben die Revolutionärinnen“ aus biographischer Perspektive nach. Die zwei Protagonistinnen waren während der iranischen Revolution 1979 als Studentinnen in kommunistischen Gruppen aktiv und mussten daher nach der Gründung der Islamischen Republik das Land verlassen. Sie haben sich jeweils in Deutschland und Schweden ein neues Leben aufgebaut. Die Filmemacherin ist gleichzeitig die Tochter einer der beiden. Sie begleitet ihre Mutter zu einem Treffen mit ihrer Freundin in Schweden. Zwanzig Jahre sind vergangen, seit sie sich das letzte Mal sahen. Eine Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart beginnt.

12 – B.A. – Forschungsseminar – Schwerpunkt Film –WS 12/13, SS 13

Seminarleitung: Julia Bayer

Die folgenden drei Filme sind im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema "Cool Istanbul in München" entstanden. Sie können jeweils für sich alleine stehen, sie ergänzen sich jedoch auch gut und sind als Trio am besten in der hier angegebenen Reihenfolge zu zeigen:

Istancool

Felizitas Hoffmann, Marieluisa Lenglachner, Mariel Müller – Deutschland – 2013 – 12' – 16:9

Istanbul und München. Ein gegensätzliches Städtepaar: Das kosmopolitische Istanbul vibriert vor Energie und Kreativität, während das provinzielle München doch eher einen langweiligen Ruf genießt. Um dieses Image loszuwerden, holt die bayerische Landeshauptstadt junge türkische Künstler zu sich, um ein bisschen von Istanbuls Coolness auf sich abfärben zu lassen. Ob es gelingt?

Building Bridges – Munich's Sound of Istanbul

Veronika Mendler, Tim Moss, Christine Omeltschenko – Deutschland – 2013 – 24' 35'' – 16:9

Schon der Titel lässt die Thematik des Films erahnen: Musik. Doch anders als in Fatih Akin's Film "Crossing the Bridge – The Sound of Istanbul" liegt diesmal der Fokus auf der türkischen Musikszene in München. Von Bands in ihrer Entstehungsphase über das Nachtleben in türkischen Pop- und Rockclubs bis hin zu Musikern, die orientalische Klänge mit denen des Barocks sowie Jazz, Funk, Dub, Drum'n'Bass und elektronischen Elementen vermischen, wird zudem auch die Konstruktion einer "coolen" Stadt, Istanbul unter die Lupe genommen. Fernab von Jugendzentren und Kulturvereinen wird die Bedeutung türkischer Musik gerade für die hier geborenen TürkInnen in den Fokus gerückt und aufgezeigt, welche Rolle dabei die Metropole Istanbul spielt. Eine Verbindung zwischen Kulturen, zwischen Ost und West, München und Istanbul, sowie die Konstruktion von Identität und Alterität wird durch Musik gelebt und spiegelt sich in ihr unverkennbar wieder. "Building Bridges – Munich's Sound of Istanbul" nimmt den Zuschauer mit auf eine klangvolle Tour durch die bunte Vielfalt der türkischen Musikszene in München.

Ötzkan Kuhl – eine absurde Suche

Laura Eggers, Laura Sonntag, Carina Zech – Deutschland – 2013 – 13' – 16:9

Ötzkan Kuhl wundert sich über den Hype um Istanbul. In der letzten Zeit beobachtet er auch in München immer mehr Menschen, die von dem besonderen Flair dieser Stadt schwärmen. Er begibt sich auf eine Schnitzeljagd, auf die Suche nach Orten und Personen, die das Flair von Istanbul für sich nutzen. Zentrale Frage dabei ist, ob die Vorstellungen eines coolen Istanbuls Wirkmacht auf die Produktion von Orten in einer anderen Stadt, wie zum Beispiel München, haben. Im Laufe des Filmes wird immer klarer, dass die Vorstellungen von "Cool Istanbul in München" in erster Linie Projektionen und Konstruktionen sind...

11 - B.A. – Forschungsseminar – Schwerpunkt Film –WS 11/12, SS 12

Seminarleitung: Julia Bayer

Taktgefühl

Anna-Lena Engelhardt, Fanny Landuris, Paulina Nickl – Deutschland – 2012 – 15' – 16:9

Mit unbändiger Energie trainiert die gehörlose Tänzerin Kassandra Wedel – für ihre Auftritte im Duo und als Trainerin mit ihrer Hip-Hop-Tanzgruppe Nikita. Sinnliche Impressionen zeigen, dass Tanz, Musik und Rhythmus eine Sache des Gefühls sind. 

Kiki und die starken Männer

Marina Hufnagel, Niklas Nau – D – 2012 – 36'56" – 16:9

Am Kampfsport Mixed-Martial-Arts scheiden sich die Geister. Denn nicht nur Schläge und Tritte im Stehen, sondern auch Hebel- und Würgetechniken und Schläge am Boden sind erlaubt. Doch die Disziplin wird auch in Deutschland immer beliebter.

In München trainiert Kristian "Kiki" Ozimec auf seinen nächsten Profikampf. Er muss seine Techniken perfektionieren und körperlich immer wieder bis zur Schmerzgrenze gehen. Nach Monaten des Trainings steigt er schließlich in den Ring. Auch um zu zeigen, dass der Sport mehr als nur tumbe Prügelei ist.

The Art of Teasing

Larissa Lorenz, Claudia Schinkmann, Lena Stahl – D – 2012 – 20'36" – 16:9

Wenn Melody d'Armour und Stormy Heather unter begeistertem Applaus die Bühne verlassen, haben sie meist kaum mehr an, als atemberaubende Dessous. Doch beim Burlesque geht es nicht nur um das Ablegen von Kleidungsstücken – jede Shownummer wird von einem humorvollen Augenzwinkern begleitet, es ist ein Spiel mit dem Publikum, das durch Blicke und Versuchung gewinnt. Durch aufwendige Requisiten, glamouröse Kostüme und den Zauber der Musik wird Burlesque anspruchsvolles Unterhaltungstheater mit dem Varietécharakter der Zwanziger Jahre.

MOOP MAMA – deine Mutter ihre Tour

Kyrill Hirner, Janto Oellrich – D – 2012 – 24'22" – 16:9

Deine Mutter ihre Tour - drei EthnologInnen begleiten die Münchner Band MOOP MAMA auf ihrer Deutschland-Tournee. Wie plant eine Band den Durchbruch aus Garagen und Keller-Klubs auf die großen Bühnen? Wie geht es weiter, wenn die Gagen nicht reichen, obwohl die Konzerte ausverkauft sind? Touralltag zwischen chronischer Übermüdung und dem Adrenalinkick des Auftritts.

10 – PROSEMINAR – WS 10/11, SS 11

Theorie und Praxis des ethnologischen Dokumentarfilms

 

Seminarleitung: Julia Bayer und Andrea Engl

brainwaste

Emilia Socha, Katharina Mayer, Franziska Scheuerecker – Deutschland, 2011, 27'

Formulare, Anträge, Genehmigungen, Nachweise, Zeugnisbescheinigungen. Die deutsche Bürokratie stellt vielen MigrantInnen unüberwindbare Hürden auf dem Weg zur Arbeitsmarktintegration. Was passiert eigentlich mit Menschen, die durch Migration ihr kulturelles Kapital verlieren? Einen Teil ihrer Identität im Herkunftsland zurücklassen müssen? Ein Film über die (Nicht-)Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

"Gstandne Mannsbuida"

Carmen Regelin, Aline Schmidt – Deutschland, 2011, 26'

Gstandne Mannsbuida - das sind vier Akademiker und deren Lebenserfahrung zum Thema Arbeit(slosigkeit). Was bedeutet Arbeit - für diejenigen, die sie haben und was für diejenigen, die sie nicht haben? Der Versuch einer reflexiven Darstellung.

freiräume[n]

Wiebke Binder, Karin Riedl, Reyhaneh Scharifi – Deutschland, 2011, 35'

"Haus 49", der letzte Rest der legendären Künstler-, Lebenskünstler- und Freigeisterkolonie in der Domagkstraße. Im Juni 2011 muss das Haus geräumt werden, da die Stadt München auf dem Grund ein Neubauviertel plant. In vier Monaten Feldforschung teilten die Filmemacherinnen mit den Bewohnern die letzten Wochen in ihrem Haus, das gleichzeitig Arbeits-, Wohn- und Sozialraum darstellte. Der Film gibt einen Einblick in das "Soziotop Domagk" und thematisiert die Tragweite des Abrisses für die Bewohner und die Proteste gegen die Stadtpolitik.

Öffnungszeiten

Birgit Riegler, Felix Remter, Nina Reiprich, Michael Sommerauer, Savas Tetik – Deutschland/Bulgarien, 2011, 32', dt./türk. OmU

München, Bahnhofsviertel. An der Ecke Goethe-/ Landwehrstraße steht Tag für Tag eine Gruppe Osteuropäer und wartet auf Arbeit. Vier StudentInnen haben in einem langen Annäherungsprozess versucht dem Alltag dieser Menschen auf die Spur zu kommen und nach den Gründen für ihre Migration zu forschen.

nach oben9 – PROSEMINAR – WiSe 09/10, SoSe 2010

Ethnologie und Öffentlichkeit

Seminarleitung: Julia Bayer

Was mann ist

Katharina Grote, Sarah Brömmel, Jana Hanrieder – Deutschland, 2010, 35'

 „Wichtig ist, ob jemand sich gefunden hat, herausgefunden hat, was er ist und es geschafft hat, dann so zu leben wie er es sich wünscht. Alles andere ist eigentlich gar nicht so wichtig. Er ist ein Mann.“ Chris.
Vier Männer. Ein Verein. Und ihre außergewöhnlichen Geschichten.

(Gärtner)Platzprobleme

Nina Reiprich, Anna Mießl – Deutschland, 2010, 6'

Ein Gedicht

Julia Siems, Carina Hein – Deutschland, 2010, 2'

"Ethno-Clips"

Tobias Kadler – Deutschland, 2010

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8 – PROSEMINAR – WiSe 08/09, SoSe 09

Theorie und Praxis des ethnologischen Dokumentarfilms.

Seminarleitung: Julia Bayer

ALL CITY KINGS

Florian Braig, Anna Viktoria Pröbstle, Lea Tesfaye – Deutschland, 2009, 31'

Einblicke in die Münchner Graffiti und Street Art Szene Unterwegs mit Spraydose und Schablone in der bayerischen Isarmetropole: Zwischen Kunst, Rebellion und klarem politischen Statement zeichnet sich in All City Kings das Portrait der vielschichtigen Szene ab, die Münchens öffentlichen Raum zurückfordert. 

Stadtnomaden

Valeska Fimberger, Alexander Greie, Barbara Nickl, Sylva Visser – Deutschland, 2009, 38'

Straße als Sprungbrett, Straße als Berufung, Straße als Endstation.

Stadtnomaden ist ein Film über Musik, Zaubern und Malen als Kunst auf der Straße und über den Traum, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

4 Wände 2 Achsen

Clarissa Leopold, Rebecca Zehr – Deutschland, 2009, 26'

Drei Menschen und ein Blick auf ihre vier Wände. Sei es der Versuch aus dem bürgerlichen Alltag auszubrechen, der Tristesse und Starrheit einer Wohnung zu entfliehen, oder einen Weg aus der Obdachlosigkeit zu finden. Ein Leben auf vier Rädern: Alltag, Erinnerungen, Träume. And no particular way to go.

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7 – HAUPTSEMINAR – WiSe 07/08, SoSe 08

Zur Theorie und Praxis des ethnologischen Dokumentarfilms. Migration in München - eine filmische Annäherung.

Seminarleitung: Prof. Dr. Frank Heidemann, Morgane Remter, Madeleine Dallmeyer

Augen.Blicke

Miriam Hornung, Anna-Kristina Pfeifer, Julie Weissmann – Deutschland, 2008, 21', OmeU

Nicht die Geschichte eines Ausländers, Migranten oder Flüchtlings wird hier erzählt – vielmehr werden diese abstrakten Kategorien aufgebrochen, um einige Augenblicke im Leben von Mark Obiora zu zeigen. Dabei bleiben dem Zuschauer erwartete Informationen verwehrt, man erfährt nichts über die im Begriff "Flüchtling" bereits angelegte Vergangenheit eines Ausländers, sondern gewinnt einen Einblick in die gelebte Gegenwart eines Menschen.

Was Integration ist...

Aylin Basaran, Dayela Valenzuela, Jacqueline Wilk – Deutschland, 2008, 16', OmdtU

Was Integration ist: Jugendliche eines Münchner Integrationskurses wollen es wissen und fragen nach. Der Asylbewerberkurs zeigt allerdings,dass Integration in unserer Gesellschaft nicht für jeden bestimmt ist.

Outside Indonesia

Ulrike Folie, Vera Suschko, Aly O'Bryant, "Oq” Rizki R. Utama – Deutschland, 2008, 24'

Etwa 500 Indonesier leben in und um München. In regelmäßig organisierten  Stammtischen und Kulturveranstaltungen treffen sie sich, um gemeinsam zu feiern, zu essen, zu tanzen, und zu musizieren, alles möglichst wie in Indonesien. Doch warum wird ihnen ihre indonesische Identität im Ausland so wichtig? Und wie indonesisch ist ihre Kultur wirklich?

Spielerisch...

Bernhard Simek, Gabriela Garrido, Teresa Lemme – Deutschland, 2008, 27'

Ein Stück Heimat, harte Arbeit, Freundeskreis und Familie... das alles bedeutet die Theatergruppe LoMinor für ihre Mitglieder. Das Programm ist ebenso vielfältig wie die kulturelle Identität der Schauspieler: von Hava Nagila bis Mäcki Messer, gemeinsam finden sie einen Weg, russische Herkunft, jüdische Traditionen und neue Heimat zu vereinen. Ganz spielerisch.

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6 – HAUPTSEMINAR – WiSe 05/06, SoSe 06

Praxis des ethnologischen Films – Projektseminar

Seminarleitung: Prof. Dr. Frank Heidemann, Julia Bayer, Andrea Engl

Argonauten des Alpenvorlandes

Katharina Bierner, Lisa Leiding, Marc Petersen – Deutschland, 2006, 11'

Eine Geschichte vom Leben auf dem Lande wollten die Filmemacher erzählen: Von Brauchtum und Tradition im kleinen oberbayerischen Dorf Obstädt, vom Arbeiten auf dem Feld, dem Leben mit den Tieren und vor allem eine Geschichte von den Menschen dort. Doch schnell stoßen sie an ihre Grenzen: Die gegenseitige Annäherung will über gemeinsames Trinken beim Dorffest nicht so recht hinaus gehen und die drei stellen sich die Frage, ob man Traditionen mehr versteht, indem man sich unter anderem das siebte handgewebte Flachstuch und die siebzehnte Kuh zeigen lässt? Was halten die Dörfler überhaupt von den studierten Städtern mit ihrer Kamera? Und: Was ist eigentlich ein ethnologischer Film? Ein Film über die Schwierigkeit der Ethnologie und des Filmemachens selbst wenn man es vor der eigenen Haustür beginnt.

Abelha Negra – wie das Leben so spielt

Morgane Remter, Julia Jäckel, Dayela Valenzuela - Deutschland/Mozambique, 2006, 14'

Einst von den Nachfahren afrikanischer Sklaven in Brasilien erfunden, ist  Capoeira Kampfsport, Tanz, Theater, Spiel – Spiegel des Lebens. Dayela, die hier sowohl Protagonistin, als auch eine der Filmemacherinnen ist, ‚spielt' Capoeira bereits seit mehreren Jahren: "Manchmal fühlt es sich an wie auf Wasser oder auf einem Faden. Es funktioniert, aber zur Zeit kann jeden Moment alles zusammenbrechen." Mit ihrem immer dicker werdenden Baby- Bauch und einem strahlenden Lächeln bekommt sie das Leben wieder zu fassen, wenn im Spielraum der Capoeira Liebe und Leben verschmelzen.

Nix für ungut! – Zu Besuch in der Großmarkthalle

Marina Ginal, Moritz van Gunsteren – Deutschland, 2006, 36'

"Es hät a so a scheena Tag wern kenna – wenn ihr net kumma warts." Je  unverschämter der Käufer, desto besser der Preis?? Oder siegt unterm Strich doch der Charme der beinahe einzigen Dame in der Halle? – Liebevolle Einsichten in eine "gscheerte" Welt, in der sich wohl kaum einer von "Draußen" behaupten könnte.

Venio – Deinen Willen zu tun ist mir Freude

Mara Cole, Fabiola Zeh – Deutschland, 2006, 38'

"Ich denke, man kann sich an verschiedene Orte gerufen wissen und an jedem der Mensch sein, der man sein soll. Das ist für einen der Partner oder die Kinder, das kann eine Aufgabe sein, das kann auch ein Weg mit Gott sein, ein Weg in der ausschließlichen Bindung an Ihn."

BISS - Ein Leben an der Münchener Freiheit

Jakob Gross, Ludwig Sporrer – Deutschland, 2006, 16'

Jaroslav verkauft im Untergeschoss der U-Bahn-Station "Münchner Freiheit"  die Zeitschrift "BISS – Bürger in Sozialen Schwierigkeiten". Eiseskälte, stickige Hitze, Menschenmassen, Hektik, Langeweile. Die Filmemacher haben den Zeitungsverkäufer im Lauf eines Jahres immer wieder an seinem Arbeitsplatz besucht und zeichnen mit diesem Film ein einfühlsames und facettenreiches Portrait.

Münchner Freiheit – illegal integriert

Aylin Basaran, Ruth Krause – Deutschland, 2006, 12'

"Mein größter Traum es, in der Wissenschaft zu arbeiten." – Teddy ist Student, wissenschaftlicher Assistent und Münchner "Mitbürger". Und er ist illegal. Jeden Tag kann er abgeschoben werden – seit zwölf Jahren. Die beiden Filmemacherinnen zeigen Fragmente eines Lebens in der Warteschleife zwischen dem Hier- und dem Weg-Sein.

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5 – HAUPTSEMINAR – WiSe 04/05, SoSe 05

Filmische Repräsentationen sozialer Wirklichkeiten. Theorie, Konzeption und praktische Umsetzung ethnographischer Videodokumentationen

Seminarleitung: Prof. Dr. Frank Heidemann, Julia Bayer, Andrea Engl

Creatión Colectiva – Zugroast in Schwabhausen

Mona Hafez, Barbara Koch, Irmgard Maurer – Deutschland, 2005, 43'

Der kolumbianische Theatermacher und Lebenskünstler Otto Novoa wirbelt mit seiner internationalen Truppe das Leben im bayerischen Dorf Schwabhausen durcheinander. Unterschiedliche Lebenskonzepte und –realitäten treffen aufeinander. Doch das anfängliche gegenseitige Unverständnis weicht einer Annäherung.

Familienpaket Moslem – für verschiedene Ethnien kompatibel

Eva Bahl, Stephan Barthel, Marisol Fuchs, Nick Götz – Deutschland, 2005, 16'

Asylbewerber in Bayern erhalten Sachleistungen, um ihren Lebensunterhalt zu best rei ten. Ausgehend von einem Boykott der Essenspakete in der Flüchtlingsunterkunft Emma-Ihrer-Straße in München versucht dieser Film, einen Einblick in die Lebenssituation von Flüchtlingen in Deutschland zu geben.

Kapuzinerhölzl – arbeiten mal anders

Caro Faal, Andrea Ring – Deutschland, 2005, 20'

Der Film zeigt das Kapuzinerhölzl, ein internationales Jugendübernachtungslager in München, aus der Perspektive der Mitarbeiter. Mit einer "beobachtenden Kamera" begleiten die Filmemacherinnen Martin Seehuber bei den täglichen Aufgaben und in der Interaktion mit Kollegen und Gästen. Dabei verzichten sie bewusst auf Kommentar und Interviews.

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4 – PROSEMINAR – SoSe 04, WiSe 04/05

Filmische Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse – Verstehen und Anwendung der Filmsprache

Seminarleitung: Arno Trümper

Geocaching – A walk on the wild side

Mara Cole, Gertraud Rieger – Deutschland, 2005, 12'

Geocaching ist eine moderne Art der Schatzsuche. Mit Hilfe eines GPSReceivers und entsprechenden Koordinaten kann man sogenannte Caches finden, an denen jemand anderes kleine Schätze versteckt hat. Matthias und Tobias gehören zu den "Schatzsuchern". Die Filmemacherinnen begleiten sie bei einem ihrer Geocaching-Ausflüge.

Bogen 3

Moritz van Gunsteren, Christofer Schwarz – Deutschland, 2005, 20'

Die Bewohner des Bogen 3 der Wittelsbacher Brücke stellen ihren Wohnraum aus. Der Film zeigt verschiedene Eindrücke unter der Brücke zwischen Juni und Dezember 2004

Zauberfenster – Wie ein begabtes Mädchen seine Welt durchblickt

Astrid Großgasteiger, Veronika Knauer, Susanne Oberloher – Deutschland, 2005, 10'

Marlene ist ein ganz normales Mädchen. Sie ist fünf Jahre alt, geht in den Kindergarten und streitet mit ihrem Bruder. Und doch hat sie den besonderen Durchblick: Sei es im Umgang mit anderen Menschen, wie sie sich ausdrückt oder wie sie mit schwierigen Situationen umgeht. Deshalb möchten ihre Eltern, dass Marlene einen Intelligenztest macht.

Autismus und die Bühne zur Welt

Arlette Grouner, Tina Pelz, Karin Strauch – Deutschland, 2005, 15'

"Phönix aus der Asche"– so der vieldeutige Name einer Theatergruppe vom Münchner Hasenbergl, in der sich Oliver als Laiendarsteller engagiert. Wie viele seiner Schauspieler-Kollegen ist er Autist. Seinen Alltag lebt er fernab von der Geschäftigkeit der "normalen" Gesellschaft. Mit seiner Theatergruppe spielt er aber Szenen "fast wia im richtigen Leben" von Gerhard Polt.

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3 – PROSEMINAR – SoSe 03, WiSe 03/04

Filmische Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse – Verstehen und Anwendung der Filmsprache.

Seminarleitung: Arno Trümper

Poetry Slam

Susanne Dietrich, Valentina Nikolova, Lena Stiller – Deutschland, 2004, 14'

In der Münchner Szenekneipe "Substanz" rockt regelmäßig der Poetry Slam. Theoretisch darf hier jeder, auf die Bühne, der etwas zu sagen hat. Aber die Konkurrenz ist groß... In diesem Film hat Felix Bonke das Wort.

Sitting Bulls Dachau

Andrea Ring, Vanessa Marlog, Diana Sandu – Deutschland, 2004, 18', MiniDV

Die Sitting Bulls kämpfen um den Aufstieg in die Regionalliga des Rollstuhlbasektballs. "Als Fußgängerin bist du die Behinderte der Mannschaft", sagt eine der Spielerinnen, die außerhalb ihres Wahlsports nicht auf den Rollstuhl angewiesen ist.

Making Love to Hundreds of People

Tobi Lohmann, Nina Hartmann, Jutta Schön– Deutschland, 2004, 13'

Ein schottischer Chorleiter und sein Männerchor geben Einblicke in das Glück des Singens in der bayerischen Provinz.

Goldfische

Fabian Klenk, Felix Oberthür, Kathrin Sommer – Deutschland, 2004, 12'

Fischteiche und ein Familienbetrieb. Nach klassisch ethnographischer Manier zeigt der Film den Prozess des Forellenräucherns.

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2 – HAUPTSEMINAR – WiSe 02/03, SoSe 03

Filmische Repräsentationen sozialer Wirklichkeiten

Theorie, Konzeption und praktische Umsetzung ethnographischer Videodokumentationen

Seminarleitung: Prof. Dr. Frank Heidemann, Andrea Engl, Julia Bayer

Lokalgeschichten – mit Ferdinand Schuster und Toshio Kusaba

Madeleine Dallmeyer, Klaus Raab, Morgane Remter – Deutschland, 2003, 29'

In München trifft Ferdl (die bayrische "Symbiose aus Heidi und dem Großvater") auf Toshi (den Japaner "mit goldenen Scheuklappen...") und so fängt alles an... Ein Film über zwei Charakterköpfe, ihr bayrisch-japanisches Lokal in München Haidhausen, ihre Freundschaft, ihre Liebe zur Musik, zur Kunst, zum Essen und Trinken... Liebenswert, lustig und eigentümlich erzählen der urige Bayer Ferdl und der schrille Japaner Toshi Geschichten aus ihrem Leben. Mit Humor und Fingerspitzengefühl bringen sie alle Klischees von Sushi und Weißwürschten, Mahjongg und Schafkopfen, Volksmusik und Trash, zusammen, und führen sie zugleich ad absurdum.

Unterwegs im Namen des Herrn

Cathrin Gross, Marlene Halser, Kathrin Fess – Deutschland, 2003, 18'

"Unterwegs im Namen des Herrn" zeigt den Alltag dreier angehender Priester während ihrer Ausbildung im Georgianum München, einem Priesterseminar, das die jungen Männer neben dem Theologiestudium auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet. Der Film begleitet Christof, Daniel und Jens einen Tag lang durch das Seminar und fragt nach ihren persönlichen Motivationen. Sie erklären ihr Verhältnis zu Gott, berichten von prägenden religiösen Erlebnissen und erzählen von ihren Wünschen und Träumen. Darüber hinaus transportiert der Film die unterschiedlichen Vorstellungswelten der Protagonisten und der drei kirchenkritischen Filmemacherinnen.

Zwischen Mutter Erde und Vater Himmel

Anni Seitz, Jennifer Hanna, Katharina Krenn – Deutschland, 2003, 31'

Heimat, das ist die Mongolei – oder die Vorstellung davon? In ihrem Leben in Deutschland inszenieren die Protagonisten ihre Heimat: das Neujahrsfest, mongolisches Essen im Familienkreis, Religion und Musik. Aber die Sehnsucht wird bleiben.

"Servus, wie geht's?" – 15 Minuten mit Sitki Arslan

Ines Almanstötter, Katrin Westphal, Alexander Hirl – Deutschland, 2003, 15'

Sitki spielt Basketball, er hört Heavy Metal, trifft sich mit Freunden zum Grillen, erzählt aus seinem Leben – nur nicht davon, dass er im Rollstuhl sitzt.

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1 – HAUPTSEMINAR – SoSe 2000

Praxis der wissenschaftlichen Videodokumentation – Von der Konzeption zur Rezeption

Seminarleitung: Prof. Dr. Frank Heidemann, Benedict Mirow

Maikäfer flieg…

Lisa Reisch, Carolin Rethfeldt, Sheila Uschkurat – Deutschland, 2000, 12'

Kinder in einem Asylbewerberheim erzählen von ihrem Alltag. Erinnerungen an die Heimat und Träume von einer anderen Zukunft vermitteln dem Zuschauer starke Eindrücke von dem, was hinter den tristen Fassaden der Baracken das Leben ausmacht.

"…Rumzieh'n halt."

Julia Bayer, Andrea Engl, Hans Hofmann – Deutschland, 2000, 28'

Eine Woche Alltag in einem kleinen Wanderzirkus auf dem Weg durch Niederbayern. Obwohl die Gesellschaft diese Form des modernen Nomadentums mit Vorurteilen betrachtet und es immer schwieriger wird, als Schausteller Erfolg zu haben, gibt es für die Artisten keine ernstzunehmende Alternative. – "Denn man spürt dann doch immer wieder den Reiz und den Drang…"

Perlen des Mülls

Tina Karl, Klaus Hackenberg – Deutschland, 2000, 8'

Wer durch das soziale Netz der modernen Wohlstandsgesellschaft gefallen ist, der lässt Erziehung und gesellschaftliche Konventionen hinter sich und lebt von dem, was andere weggeworfen haben.

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