Ethnologie
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Filme von Ehemaligen

Affiliierte Filme von ehemaligen Studierenden des Institutes

Auntie's Children

Lisa Leiding – Indien/Deutschland, 2009, 29', Hindi/OmeU

Auntie's Children zeigt den Ablauf eines gewöhnlichen Tages in einem Kinderheim in Nordindien. Die Kamera ist dabei immer dicht am Geschehen und vermittelt einen ungewohnt direkten Einblick in die Alltagserfahrung der dort lebenden Menschen: Gemeinschaft, essen, lernen, waschen, beten, Feste feiern. In der Beobachtung von Interaktionen und Gesprächen erhält man einen Eindruck davon, was die Menschen in dieser Umgebung berührt und beschäftigt.

Burger Highlife Explosion

Wilma Kiener, Dieter Matzka, Yahaya Alpha Suberu - Ghana/Deutschland, 2009, 60' OmU

Burger Highlife Explosion: Die Musikstars Albert Jones und McGod (Ghana)Die Burger Highlife Musik in Ghana schreibt in seinen Liedern die Beziehung zwischen Europa und Afrika. Deshalb eignet sich die Highlife Musik exemplarisch um zu zeigen, wie über die Kunst der Musik die Begegnung Afrika und Europa kreativ vollzogen wird. Das faszinierende daran ist, in der Burger Highlife Musik sind die Afrikaner nicht die, denen begegnet wird, wie es die europäische Kolonialgeschichte schreibt, sondern es ist das Extrakt aus der Sicht der Afrikaner, wie sie den Weißen begegnet sind und das in Deutschland, speziell in Hamburg. Es ist eine Wechselbeziehung die bis heute besteht.

Der Film BURGER HIGHLIFE EXPLOSION!!!  verspricht Swing, Entertaining, Emotion, Vergnügen, einen anderen Blick auf Westafrika und wieder etwas Neues kennen gelernt zu haben.

[Mehr Informationen zum Film]

Eipo-Valley-HiStories

Ulrike Folie, Florian Bartosch - Eipomek/Deutschland, 2009, 35', OmdtU

Der Film handelt von Begegnungen und deren Auswirkungen.
Für das Volk der Eipo im zentralen Hochland von Neuguinea hat sich in den letzten Jahrzehnten Grundlegendes verändert. Jakob, Enus und Laik erzählen vom Eintreffen europäischer Wissenschaftler und Missionare und von dem, was diese Begegnungen mit sich zogen. Sie geben Einblicke auf ihre kultureigene Sicht der Geschehnisse, die ihr Leben bis heute prägen.

Invisible Neighbors

Barbara Koch, Mona Hafez - Deutschland/Frankreich, 2009, 33', OmeU

"Invisible Neighbors" presents the stories of Romanis living in the Parisian Suburbs largely unseen and ignored by the local community. It provides a short and intense insight into the lives of one of the many marginalized migrant communities living scattered among the outlying districts of Europe's cities and towns.

École pour tous - Schule für alle

Aylin Basaran, Hans-Georg Eberl – Deutschland, 2008, 13'

In Togo setzen sich Frauen und Kinder für ihre Rechte ein, z.B. auf Bildung oder gesundheitliche Aufklärung. Die ProtagonistInnen führen in Dörfern und Schulen Sketche auf und erzählen von ihren Problemen, Wünschen und Zielen. Der Film gibt einen Einblick in das Leben von selbstbewussten und starken jungen Persönlichkeiten, die sich mit Ernsthaftigkeit und Humor nicht von den Schwierigkeiten in ihrer Gesellschaft unterkriegen lassen.

Im Land der Abgeschobenen

Aylin Basaran, Hans-Georg Eberl – Deutschland, 2008, 23'

Viele TogoerInnen haben seit den 90er Jahren das Land Richtung Europa verlassen, auf der Flucht vor Diktatur und Verfolgung, auf der Suche nach Perspektiven und materieller Sicherheit. Für viele endete dies mit der Abschiebung. Was passiert danach mit diesen Menschen, die einst Tür an Tür mit uns lebten, fragten sich die FilmerInnen. In Sokodé/Togo beginnen Abgeschobene sich zu organisieren. Gemeinsam wollen sie ihre Lebensbedingungen verbessern und ihrer Anklage gegen die flüchtlingsfeindliche Politik Europas eine Stimme verleihen.

Sermiligaaq 65°54'N, 36°22'W

Sophie Elixhauser, Anni Seitz – Deutschland, 2008, 62', MiniDV, OmdtU

Sermiligaaq, ein Dorf an der abgelegenen Ostküste Grönlands. Die Menschen leben von der Jagd, dem Fischfang oder der Lohnarbeit für eine der Institutionen der Gemeinde. Dieser Film nimmt sich Zeit für einen genauen Blick auf das tägliche Leben der Inuit, das sich innerhalb weniger Generationen vom Erdhaus zur Moderne mit Helikoptern, Fernsehanschluss und Alkohol gewandelt hat. Er lässt uns Ostgrönland heute erfahren, das Dorf im Sommer und Winter, die Familie zwischen Robbenjagd und Computerspielen. In klaren und poetischen Bildern zeigt er das Normale in einer außergewöhnlichen Welt, beobachtet die kleinen Szenen, die Gesichter und Gesten, die sich zu einem fremden und doch seltsam vertrauten Portrait zusammenfügen.

Spielräume

Jakob Gross, Annika Mayer – Deutschland, 2008, 52'

Ein Roadmovie im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Film über die Vielfalt der Musik auf Münchens Straßen.
Oft laufen wir an Straßenmusikern vorbei, ohne etwas von ihnen zu wissen. Das Spektrum an Charaktere könnte dabei unterschiedlicher nicht sein.
D.D. Beck und Winny Matthias sind professionelle Musiker, die die Straße als öffentliche Bühne nutzen. Géza Molnár hingegen musiziert allein des Gelderwerbs wegen; er ernährt von den Einkünften seine Familie in der Slowakei. Bei der ExpressBrassBand kann eine Probe auch gerne mal nach draußen verlegt werden und wenn das Wetter stimmt, wird musizierend durch die Stadt gezogen.
Der Film bricht mit dem klischeehaften Bild von Straßenmusikern, indem er die Vielfalt der unterschiedlichen Lebenswelten und Lebensphilosophien in den Vordergrund stellt, die sich auch in der Musik widerspiegeln.

Statt Landflucht

Katharina Bierner, Lisa Leiding, Marc Petersen – Deutschland, 2008, 21'

Wodurch unterscheidet sich das Landleben vom Leben in der Stadt?

Zwei Familien aus einem kleinen Dorf in Oberbayern erzählen von ihrem Leben und ihren Problemen: Vor dem Panorama des Wendelsteins ist der Milchfahrer auf dem Weg zu den Höfen des Alpenvorlandes, während zu Hause die Oma Schweinebraten für die Großfamilie zubereitet. Die alleinerziehende Mutter und Pferdezüchterin nimmt für die Erfüllung ihres Traumes, ausschließlich Araber zu züchten, große Entbehrungen in Kauf. Die berufliche Zukunft ist bei beiden Familien ungewiss. Doch davon lässt sich keiner der Protagonisten aus der Ruhe bringen. Humorvoll erzählen sie von den Eigenheiten und Funktionsweisen des Landlebens. Mit sehr persönlichen Einblicken lassen sie den Zuschauer daran teilhaben. Die positive Lebenseinstellung und die Liebe zum Land ist das gemeinsame Merkmal dieser Menschen. Sie können sich kein anderes Leben vorstellen als ihres, umgeben von der Natur, von ihren Tieren und dem Rückhalt der Gemeinschaft.

Unberührbar

Ruth Krause - Deutschland/Indien, 2007, 35', OmdtU

Im Jahr 1984 dreht der Ethnologe Frank Heidemann eine Dokumentation über den Alltag von Reisbauern im südindischen Dorf Mulaiyur. Ruth Krause, eine Studentin des Filmemachers, reist 23 Jahre später in dieses Dorf und trifft auf die Protagonisten des älteren Films. Sie berichten über die Veränderungen des Kastensystems seit damals sowie über dessen Auswirkungen auf das soziale Leben im Dorf heute.

Los Benítez

Eva Bahl, Miriam Jakob, Tomás Halfon – Argentinien, 2006, 15'

An der Fakultät für Philosophie und Literatur der Universität von Buenos Aires prallen Welten aufeinander. Die drei Brüder Elías, Kiki und Lelo kommen schon seit vielen Jahren an die Fakultät. Hier versuchen sie, den Lebensunterhalt für ihre Familie zu verdienen, indem sie betteln und Haushaltsartikel verkaufen. Die Fakultät ist aber auch zu einem Ort geworden, den sie sich im Laufe der Jahre auf ihre ganz eigene Art und Weise angeeignet haben. Währenddessen beschäftigen sich StudentInnen, die zum größten Teil aus der Mittelschicht kommen, mit hochgeistigen Fragen.

Während der Dreharbeiten begannen die Kinder, die Kamera selbst in die Hand zu nehmen, wodurch das Filmprojekt neue Dimensionen annahm. 


Servicebereich